MANIKO unterstützt und berät Sie in der Planung, Entwicklung, Launch und Relaunch Ihres Internetauftritts. Wir begleiten Projekte von der Idee bis zur Realisierung und bieten ein breites Portfolio an Methoden und Techniken. Einige davon werden nachfolgend näher erläutert. Je nach Anforderung und Projektphase eignen sich unterschiedliche Methoden.
Sprechen Sie uns an, wir erstellen Ihnen gern ein individuelles Angebot.
In der Nutzerbeobachtung testen Probanden anhand verschiedener vorgegebener Aufgabenstellungen die Website bzw. den Prototypen (je nach Projektphase). Dabei werden sie gebeten, ihre Gedanken laut zu äußern. Die Tests werden mit Kamera und der Software MORAE begleitet, anschließend wird das Nutzerverhalten ausgewertet. Durch Befragungen nach dem Test gehen subjektive Eindrücke des Probanden, z.B. zum Design oder zur Navigation, in die Auswertung ein.
Wir sind bei der Vorbereitung und Durchführung der Tests sehr flexibel. So können die Sessions in unserem Labor vorgenommen werden, oder bei Ihnen vor Ort.
Usability-Experten versetzen sich in die Rolle des Nutzers. Dabei wird davon ausgegangen, dass er den Weg des geringsten kognitiven Aufwands gehen wird. Die Experten simulieren typische Schritte eines Anwenders anhand verschiedener Aufgaben. Dabei werden schon vor der Nutzerbeobachtung Kenntnisse darüber gewonnen, an welchen Stellen er auf Probleme stoßen kann.
Zur Unterstützung des Cognitive Walkthrough und der Nutzerbeobachtung wird die Website von Experten untersucht. Die zugrunde liegenden Usability-Kriterien entstammen allgemeingültigen Standards sowie Normen und Richtlinien beispielsweise zur Gestaltung interaktiver Systeme und der Software-Ergonomie. Durch die Heuristik werden leichte und schwerwiegende Usability-Mängel aufgedeckt und Empfehlungen zur Behebung bzw. Verbesserung gegeben.
Die Untersuchung und Auswertung der Zugriffe auf Ihrer Website gibt wertvolle Hinweise für die Optimierung Ihrer Anwendung und die Lenkung der Besucherströme. Gern liefern wir Ihnen regelmäßige Reports.
Über Instrumente wie Umfragen können beispielsweise die Zielgruppe und ihre Anforderungen/Erwartungen konkret definiert werden.
Die Entwicklung fiktiver Nutzer unterstützt die Zielgruppendefinition und die zielgruppenorientierte Website-Realisierung.
Durch Gruppendiskussionen erhalten Sie Informationen zur Einstellung einer Nutzergruppe gegenüber Produkten oder Konzepten und können daraus den Optimierungsbedarf ableiten. Gruppendiskussionen sind mit geringem Aufwand einfach durchzuführen.
Websites der Mitbewerber werden anhand von Kriterien wie z.B. Inhaltspräsentation, technischer Umsetzung, Aktualität und Auffindbarkeit in Suchmaschinen geprüft. Auf diese Weise kann eindeutig geklärt werden, wo die Stärken und Schwächen liegen und welche gängigen Trends/Best-Practice-Beispiele berücksichtigt werden sollten. Außerdem dient die Konkurrenzanalyse der Markttransparenz und erleichtert die eigene Positionierung, d.h. welche Alleinstellungsmerkmale die Unternehmung von den Mitbewerbern unterscheidet.
Typische Anwendungsfälle (Use Cases) und Nutzungsabläufe auf der Website werden beschrieben oder im UML-Standard definiert und daraus Funktionsanforderungen abgeleitet. In Anwendungsfällen wird beschrieben, wer an der Website beteiligt ist (Webmaster, Benutzer etc.) und welche Ziele der User dort erfüllen soll. In Szenarien wird definiert, auf welchen Wegen der jeweilige Anwendungsfall konkret erfüllt werden kann.
Inhalte und Funktionen werden entwickelt, strukturiert, konkret beschrieben, auf die Website-Struktur abgebildet und auf bereits definierte Anforderungen abgestimmt (z.B. das Verfassen von Texten unter Berücksichtigung von Keywords für Suchmaschinen).
Test-Teams, die die Haupt-Zielgruppen repräsentieren, werden Karten mit einzelnen Rubriken und Menüpunkten der zu untersuchenden Website vorgelegt, die sie nach Zusammenhang, Hierarchie und Ähnlichkeit sortieren. Dadurch werden die Menüstruktur optimiert und Redundanzen behoben. Eine Abwandlung ist das Einzel-Card-Sorting, das ebenfalls eine deutliche Hilfestellung sein kann.
Der Prototyp der neuen Website wird als sogenannter "Klickdummy" entwickelt. Er ist bereits voll funktionsfähig und erlaubt eine realistische Einschätzung von Struktur, Funktionalität und Wirkung der zu entwickelnden Website. In mehreren Test-Durchläufen (vgl. Nutzertest) kann die Website iterativ ("schrittweise wiederholend") so immer weiter optimiert werden. Damit werden teure Folgefehler bereits im Vorfeld vermieden und der Entwicklungszeitraum verkürzt. Eine noch kostengünstigere Variante ist der Papier-Prototyp (z.B. als statischer Wireframe oder Screenshot des Grundlayouts), der dennoch wertvolle Hinweise auf Mängel beispielsweise in Vollständigkeit und Priorität der Elemente liefern kann.