In diesem Fachlexikon werden wichtige Begriffe aus dem Medien- und Informationsbereich erklärt, die wir auf unserer Website nicht näher erläutern.
Das Lexikon wird stetig ausgebaut.
Ein Aktenplan dient der Strukturierung und Ordnung des Schriftguts einer Institution.
Unter einem Benchmark wird die Analyse verschiedener Systeme mit vorher definierten Kennzahlen verstanden.
Die Suchmaschinen-Optimierung von Websites erfordert eine genaue Überlegung der Schlüsselwörter, mit denen die Nutzer die Website finden sollen.
Es ist z.B. auf Relevanz zu achten – suchen die Nutzer wirklich mit diesen Keywords? Sind die Keywords von den Mitbewerbern nicht schon ausgereizt worden?
In einer Klassifikation werden Klassen (Kategorien, Konzepte) hierarchisch zueinander in Beziehung gesetzt. Ein bekanntes Beispiel ist die ICD. Die sogenannte Facettenklassifikation ermöglicht eine polyhierarchische und flexiblere Klassierung und wird z.B. in E-Shops eingesetzt, um mehrere Einstiege zu einem Produkt zu bieten.
Die Modellierung von Wissen ist der Grundstein für die Entwicklung von Expertensystemen und damit für das Wissensmanagement eines Unternehmens.
In einem kontrollierten Vokabular werden Bezeichnungen von Sachverhalten oder Gegenständen eindeutig Begriffen zugeordnet. Dadurch entfallen Mehrdeutigkeiten wie Homonyme (ein Wort für verschiedene Begriffe) und Synonyme (mehrere Wörter für einen Begriff). Kontrollierte Vokabulare werden beispielsweise in der Wissensordnung und -repräsentation eingesetzt.
Eine Ontologie ist ein Begriffssystem, in dem ein "Ausschnitt aus der realen Welt" (z.B. Archäologie) in einer sogenannten Wissensdatenbank formal und in logischen Relationen zueinander abgebildet wird.
Im Gegensatz zur eigentlichen Datenbank, die keine weitere Information über die darin enthaltenen Daten liefert, erlaubt die Ontologie mit ihren Begriffen, Relationen und Regeln, Fehler und Lücken zwischen Daten zu identifizieren und Rückschlüsse zu ziehen.
Ein Thesaurus ist eine Darstellung von Begriffen, die eindeutig auf ihre Bezeichnung bezogen werden (s. Kontrolliertes Vokabular). Er charakterisiert sich durch eine Regelung der Begriffbeziehungen nach Hierarchie (Ober-Unterbegriff), Assoziation ("siehe auch") und Äquivalenz ("benutze/benutzt für"). Ein Thesaurus kann je nach Kontext in einer Datenbank hinterlegt oder als Schlagwortverzeichnis verwendet werden.
In einer Topic Map ("Themen-Landkarte") werden Wissensstrukturen, d.h. Beziehungen zwischen "Themen" (Personen, Gegenstände) abgebildet. Topic Maps werden z.B. zur Verbesserung von Suchmöglichkeiten in elektronischen Ressourcen eingesetzt.
Die Unified Modeling Language ist ein Standard für die Modellierung von Daten und Software und für die grafische Abbildung von Prozessen.
UCD ist die Gestaltung von interaktiven Anwendungen, die den Nutzer und seine Bedürfnisse und Erwartungen in den Focus stellt.
Ein Wireframe ("Drahtgitter") ist die Darstellung der Funktionen und Elemente einer interaktiven Anwendung in einem frühen Stadium. Das Design ist in der Regel sekundär, es geht vor allem um die Abbildung von Navigation, Inhalten und ihren Beziehungen zueinander.
Die Extended Markup Language ist eine Auszeichnungssprache für die Strukturierung von Daten, z.B. für den Datenaustausch zwischen zwei Systemen oder die Gliederung von Dokumenten. Grundgedanke ist die Trennung von Daten und Layout bzw. Repräsentation.